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10 Jahre Amateurfunkstation OE9NGH in Langenegg
Seit 2015 betreibe ich in Langenegg in Vorarlberg die Amateurfunkstation OE9NGH. In den vergangenen zehn Jahren wurde die Station kontinuierlich erweitert, modernisiert und technisch auf dem neuesten Stand gehalten.
Heute umfasst die Anlage neben klassischen Funkgeräten auch moderne digitale Systeme, mehrere Repeater sowie eine selbstgebaute QO-100-Satellitenfunkanlage. Damit sind Funkverbindungen weit über die Region hinaus möglich.
Moderne Amateurfunktechnik und kontinuierlicher Ausbau

Die Amateurfunkstation OE9NGH wurde im Laufe der Jahre stetig ausgebaut. Neben verschiedenen Funkgeräten und Repeatern ermöglicht insbesondere die Satellitenanlage über QO-100 weltweite Kommunikation unabhängig von klassischer terrestrischer Infrastruktur.
Durch regelmäßige technische Anpassungen, Eigenentwicklungen und Erweiterungen bleibt die Station ein lebendiges Beispiel für modernen Amateurfunk in Vorarlberg.
Amateurfunklizenz der Bewilligungsklasse 1
Ich verfüge über eine Amateurfunklizenz. Diese erlaubt nicht nur lokale und regionale Funkverbindungen, sondern auch weltweite Kommunikation im Kurzwellenbereich.
Selbstverständlich liegen alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen für den Betrieb der Funkanlage vor. Dazu gehört auch die Berechtigung, eigene Funkanlagen zu entwickeln, zu bauen und zu betreiben.
Betriebsarten: Von Morsecode bis digitale Kommunikation
Neben klassischen Betriebsarten wie CW – dem Morsebetrieb – und SSB, der Einseitenbandmodulation, unterstützt die Amateurfunkstation OE9NGH auch moderne digitale Übertragungsverfahren.
Viele Amateurfunknetze werden von technisch versierten Privatpersonen auf eigene Kosten aufgebaut, betrieben und gepflegt. Genau diese Eigeninitiative macht den Amateurfunk bis heute zu einem besonderen technischen Hobby.
Amateurfunk als Notfunk in Krisensituationen
Ein wichtiger gesellschaftlicher Aspekt des Amateurfunks ist seine Rolle im Notfunk. Amateurfunkstationen können bei Ausfällen klassischer Kommunikationswege helfen, wichtige Verbindungen aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen.
Bei Naturkatastrophen wie dem Jahrhunderthochwasser 2005 im Bregenzerwald oder den Lawinenabgängen in Galtür in Tirol waren Funkamateure oft in der Lage, auch dann noch Kommunikationsverbindungen herzustellen, wenn Telefon, Mobilfunk oder Internet bereits ausgefallen waren.
Auch bei internationalen Ereignissen wie dem Tropensturm „Maria“, der in der Karibik und in Florida große Teile der Telekommunikation lahmlegte, unterstützten Funkamateure die Kommunikation mit betroffenen Krisengebieten.
Amateurfunk verbindet Menschen weltweit
Amateurfunk bedeutet jedoch nicht nur technische Hilfe in Notsituationen. Er lebt auch vom regelmäßigen Austausch mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt.
Dabei entstehen nicht nur technische Netzwerke, sondern auch persönliche Kontakte und Freundschaften, die über Ländergrenzen hinweg bestehen bleiben.
Fazit: Zehn Jahre Leidenschaft für Amateurfunk
Die Amateurfunkstation OE9NGH steht seit zehn Jahren für Technikbegeisterung, internationale Kommunikation, Eigeninitiative und gesellschaftlichen Mehrwert durch Notfunk.
Amateurfunk ist weit mehr als ein Hobby – er verbindet Menschen, Technik und Verantwortung.

Magnetic Loop Antennen erfreuen sich in der Amateurfunkwelt wachsender Beliebtheit – nicht nur wegen ihrer kompakten Bauweise, sondern auch wegen ihrer erstaunlichen Effizienz auf begrenztem Raum. Besonders im urbanen Umfeld, wo große Antennen oft nicht realisierbar sind, stellen sie eine attraktive Lösung dar. In diesem Beitrag werfe ich einen genaueren Blick auf die Funktionsweise einer Magnetic Loop Antenne – exemplarisch an der MIDI Loop von Ciro Mazzoni – und vergleiche sie mit der klassischen Yagi-Antenne.